Logopädische Beschreibung – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
D38.0 (Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx): Neubildung unsicheren Verhaltens des Kehlkopfs. Je nach Größe und Lage kann Stimme und Schlucken beeinträchtigt sein. Da das Verhalten unsicher ist, erfolgt eine engmaschige ärztliche Kontrolle. Logopädie unterstützt die betroffene Funktion vor und nach einer eventuellen Operation.
Typische Störungsbilder – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Heiserkeit oder veränderter Stimmklang.
Schluckstörung je nach Größe und Lage.
Ein unklarer Tumor des Kehlkopfs kann je nach Größe Stimme und Schlucken beeinträchtigen. Logopädie hilft, die betroffene Funktion zu verbessern.
Logopädische Relevanz – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
| Häufigkeit | in spezialisierten und klinischen Settings regelmäßig |
|---|---|
| Patient*innengruppe | Erwachsene mit unklarem Tumor des Kehlkopfs, vor und nach Behandlung. |
| Bedeutung | Gutartige Tumoren → Stimme/Schlucken/Sprache |
Typische logopädische Symptome – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
- Dysphagie (SC)
- Stimmstörung nach Laryngektomie/Bestrahlung (ST1/ST2)
- Dysarthrie (SP6)
Empfohlene Diagnosegruppen zur Verordnung – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Verwenden Sie für die Verordnung eine der folgenden Diagnosegruppen mit einem passenden ICD-10-Code:
Verordnungshinweis – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Tumorcode als Hauptdiagnose + korrekte DG. Bei seltenen Lokalisationen ggf. Freitext-Begründung.
Als Hauptcode nutzbar: Als ätiologischer Hauptcode auf dem Rezept, wenn die Diagnosegruppe (ST1, SC) und Leitsymptomatik korrekt zugeordnet sind. Bei Kopf-Hals-Tumoren ist die logopädische Behandlung in der Regel klar indiziert (postoperativ, unter/nach Bestrahlung). Kassen akzeptieren diese Codes in der Regel als plausibel.
Als Nebendiagnose: Ja
Verordnung & Praxistipps – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Typische Erstverordnung – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
| Diagnosegruppe | ST1 |
|---|---|
| Behandlungseinheiten | 10 |
| Frequenz | 2x wöchentlich |
| Therapiedauer | 45 Min. |
| Hausbesuch | Ggf. bei eingeschränkter Mobilität |
| Dringlicher Behandlungsbedarf | Nein |
| Therapiebericht | Ja |
Häufige Verordnungsfehler – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
- D38.0 als Hauptdiagnose ohne passende Diagnosegruppe angegeben
- Funktionsstörung nicht gezielt logopädisch behandelt
Tipps für Ärzt*innen – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
- D38.0: Logopädie bei Beeinträchtigung von Stimme und Schlucken über ST1, engmaschige ärztliche Kontrolle.
Tipps für Patient*innen & Angehörige – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
- Logopädie hilft, die betroffene Funktion zu verbessern.
Therapieverlauf – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Therapiebeginn: Vor und nach einer eventuellen Operation, bei vorhandener Funktionsstörung
Setting: Ambulant
Frequenz: Ambulant 1-2x pro Woche
Besonderheiten: Wegen des unsicheren Verhaltens engmaschige HNO-ärztliche Kontrolle.
Therapieinhalte – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
- Therapie der betroffenen Funktion (Stimme und Schlucken)
- Kompensationsstrategien
- Verlaufsbegleitung
Diagnostik – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Erstdiagnostik – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
| Test | Zweck | Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Klinische Schluckuntersuchung, ggf. FEES | Aspirationsrisiko und Kostform bestimmen | Prä- und postoperativ |
| Stimm- und Sprechdiagnostik | Stimm- und Sprechfunktion erfassen | Erstkontakt |
Verlaufsdiagnostik – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
| Test | Zweck | Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Reevaluation von Schlucken und Stimme | Therapie anpassen | Im Verlauf |
Red Flags – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Aspirationszeichen, Nahrungskarenz und instrumentelle Schluckdiagnostik veranlassen.
Atemwegsverlegung möglich, sofort ärztlich.
Prognose – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Bei unsicherem Verhalten ist eine engmaschige Kontrolle wichtig. Logopädie verbessert die betroffene Funktion.
Einflussfaktoren – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
- Größe und Lage
- Art der Behandlung
- Therapiebeginn
Verwandte Codes – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Differentialdiagnosen – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Weitere Codes der Diagnosegruppe ST1 – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Häufige Fragen – D38.0 Neubildung unsicheren Verhaltens: Larynx
Kann ein unklarer Tumor des Kehlkopfs Stimme oder Schlucken beeinträchtigen?
Ja, je nach Größe und Lage kann Stimme und Schlucken betroffen sein. Logopädie unterstützt die betroffene Funktion vor und nach der Behandlung.
Kann man Larynxtumor unsicheren Verhaltens auf einer Logopädie-Verordnung als Diagnose nutzen?
D38.0 ist keine Beispieldiagnose im Heilmittelkatalog, kann aber als ätiologischer Hauptcode mit der passenden Diagnosegruppe (oft ST1) verordnet werden. Die Anerkennung kann kostenträgerabhängig sein.