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Verordnungen mit diesem Code können von Krankenkassen abgelehnt werden, da er nicht in der Diagnoseliste der Heilmittel-Richtlinie enthalten ist. In der Praxis wird er dennoch häufig auf Rezepten verwendet – eine korrekte Verordnung ist aber über einen gelisteten Hauptcode möglich.
Verwenden Sie stattdessen einen der folgenden ICD-10-Codes als Hauptdiagnose:
Korrekte Diagnosegruppe: SP1 (bei Kindern), SP5 (bei Erwachsenen)
Spezifischeren Autismus-Code wählen (F84.0-F84.8). F84.8 als Auffangkategorie nutzen statt F84.9.
F84.9 ist die unspezifische Variante der tief greifenden Entwicklungsstörungen. Im Gegensatz zu den spezifischen Codes F84.0-F84.8 wurde F84.9 nicht in den Heilmittelkatalog aufgenommen. Die nächstliegende katalogtaugliche Alternative ist F84.8.
Wenn bei Ihrem Kind eine Autismus-ähnliche Störung diagnostiziert wurde, aber noch kein genauer Autismus-Typ feststeht, kann der Arzt F84.8 statt F84.9 verwenden. F84.9 steht nämlich nicht im Heilmittelkatalog.
Im Gegensatz zu F84.0–F84.8 ist F84.9 NICHT im Heilmittelkatalog gelistet. Die unspezifische Variante wurde bewusst nicht aufgenommen.
Mittel-hoch. Ärzte wählen manchmal F84.9 statt eines spezifischeren Autismus-Codes.
Absetzung. Problematisch, weil F84.0-F84.8 drin sind und Ärzte den Unterschied nicht kennen.
Häufigkeit in der Praxis: mittel-hoch
Viele Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung erhalten Logopädie. Der Unterschied zwischen F84.8 und F84.9 ist Ärzten oft nicht bekannt.
Typische Patient*innengruppe: Kinder mit Verdacht auf Autismus-Spektrum-Störung vor abgeschlossener Diagnostik
Der Heilmittelkatalog listet nur Codes, die eine ausreichend spezifische Diagnose beschreiben. F84.9 (nicht näher bezeichnet) ist zu unspezifisch. F84.8 (sonstige) ist spezifischer und steht im Katalog.