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Verordnungen mit diesem Code können von Krankenkassen abgelehnt werden, da er nicht in der Diagnoseliste der Heilmittel-Richtlinie enthalten ist. In der Praxis wird er dennoch häufig auf Rezepten verwendet – eine korrekte Verordnung ist aber über einen gelisteten Hauptcode möglich.
Verwenden Sie stattdessen einen der folgenden ICD-10-Codes als Hauptdiagnose:
Korrekte Diagnosegruppe: Nicht über Logopädie verordnungsfähig. Ausnahme: ST1/ST2 bei Stimmstörung, RE1/RE2 bei Redeflussstörung.
Ticstörungen sind primär neurologisch/psychiatrisch. Logopädie nur bei sekundärer Stimm- oder Redeflussstörung mit passendem Code.
F95.1 (Chronische motorische oder vokale Ticstörung) – Ticstörungen können vokale Tics beinhalten, die Stimme und Sprechen beeinflussen. Logopädisch relevant nur bei sekundärer Dysphonie oder Redeflussstörung. Die primäre Tic-Behandlung erfolgt neurologisch/psychiatrisch (Habit Reversal Training, Pharmakotherapie).
Tics (unwillkürliche Laute oder Bewegungen) werden nicht in der Logopädie behandelt. Wenn die Tics aber zu Stimmproblemen oder Sprechproblemen führen, kann Logopädie bei diesen Folgen helfen.
Ticstörungen sind neurologisch-psychiatrische Diagnosen. Sie fallen nicht unter die logopädischen Diagnosegruppen der HeilM-RL.
Selten als alleinige Diagnose.
Absetzung.
Häufigkeit in der Praxis: selten
Gelegentlich bei Tourette-Syndrom mit sekundärer Stimmbelastung.
Typische Patient*innengruppe: Kinder und Jugendliche mit Tourette-Syndrom und sekundären Stimmproblemen