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Verordnungen mit diesem Code können von Krankenkassen abgelehnt werden, da er nicht in der Diagnoseliste der Heilmittel-Richtlinie enthalten ist. In der Praxis wird er dennoch häufig auf Rezepten verwendet – eine korrekte Verordnung ist aber über einen gelisteten Hauptcode möglich.
Verwenden Sie stattdessen einen der folgenden ICD-10-Codes als Hauptdiagnose:
Korrekte Diagnosegruppe: Nicht über Logopädie verordnungsfähig, außer bei sekundärer Schluckstörung → SC
Nicht über Logopädie verordnungsfähig. Falls begleitend Schluckprobleme bestehen: SC mit R13.x.
F98.3 beschreibt das anhaltende Essen nicht essbarer Substanzen. Primär psychiatrische Domäne. Logopädisch nur relevant bei gleichzeitiger oropharyngealer Funktionsstörung.
Pica (Essen von nicht essbaren Dingen) ist ein psychisches Störungsbild und kein Grund für Logopädie. Nur wenn gleichzeitig Schluckprobleme bestehen, kann Logopädie über einen anderen Code verordnet werden.
Pica (Essen nicht essbarer Substanzen) ist eine psychiatrische Diagnose. Keine Zuordnung zu einer logopädischen Diagnosegruppe möglich.
Selten, gelegentlich in Zusammenhang mit Fütterstörungen.
Absetzung, da kein logopädischer Verordnungsgrund.
Häufigkeit in der Praxis: selten
Selten in der logopädischen Praxis, gelegentlich als Begleitdiagnose bei Kindern mit Mehrfachbehinderung.
Typische Patient*innengruppe: Kinder mit Mehrfachbehinderung und begleitenden Essstörungen