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Verordnungen mit diesem Code können von Krankenkassen abgelehnt werden, da er nicht in der Diagnoseliste der Heilmittel-Richtlinie enthalten ist. In der Praxis wird er dennoch häufig auf Rezepten verwendet – eine korrekte Verordnung ist aber über einen gelisteten Hauptcode möglich.
Verwenden Sie stattdessen einen der folgenden ICD-10-Codes als Hauptdiagnose:
Korrekte Diagnosegruppe: SP4 (Schwerhörigkeit) oder SP1 (bei Kindern) mit H90.x oder Z45.3 als Hauptcode
Z45.3 (steht im Katalog) oder H90.x als Hauptcode verwenden. Z96.2 als Nebendiagnose.
Z96.2 beschreibt den Versorgungszustand 'Cochlea-Implantat vorhanden'. CI-Träger erhalten regelmäßig Logopädie (Hör-Sprach-Training, auditive Rehabilitation). Der korrekte Verordnungsweg führt über Z45.3 (im Katalog) oder H90.x als Hauptcode.
CI-Träger bekommen Logopädie für Hörtraining und Sprachtherapie. Der Code Z96.2 allein reicht aber nicht – der Arzt muss Z45.3 oder einen Schwerhörigkeits-Code als Hauptdiagnose verwenden.
Z96.2 beschreibt den Zustand 'hat ein CI', nicht die behandelbare Störung. Z-Codes beschreiben Zustände, keine aktiven Diagnosen.
Mittel-hoch. Besonders bei CI-Nachsorge-Patienten.
Absetzung bei alleiniger Verwendung.
Häufigkeit in der Praxis: mittel-hoch (CI-Praxen)
CI-Nachsorge ist ein spezialisiertes Arbeitsfeld der Logopädie.
Typische Patient*innengruppe: Kinder und Erwachsene mit Cochlea-Implantat
Z45.3 (Anpassung CI) steht im Katalog und kann als Hauptcode genutzt werden. Alternativ ein H90-Code für die Schwerhörigkeit. Z96.2 als Nebendiagnose.