Logopädie Praxis Kosmos
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Verordnungsfähig

Offiziell im Heilmittelkatalog. Diagnosegruppe: SC. Verordnung eindeutig.

KBV Diagnoseliste 2026: E74.0 mit SC als LHB gelistet.

E74.0 – Glykogenspeicherkrankheiten

Auch gesucht unter: Pompe Logopädie, E74.0 Logopädie, Glykogenose Schlucken

Seltene Erkrankung. Langfristig. Enzymersatztherapie beachten.

Logopädische Beschreibung – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Glykogenspeicherkrankheiten (v.a. Morbus Pompe = GSD II) sind logopädisch relevant durch progressive Muskelschwäche einschließlich Schluck-, Sprech- und Atemmuskulatur. Morbus Pompe (infantile Form): schwere Dysphagie, Trinkschwäche, fehlende Lautsprachentwicklung. Adulte Form: progrediente Dysarthrie, Dysphagie, Stimmschwäche durch Atemschwäche. Enzymersatztherapie kann den Verlauf verlangsamen.

Typische Störungsbilder – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Dysphagie SC häufig

Schluckmuskulatur betroffen.

Dysarthrie SP6 im Verlauf

Schlaffe Dysarthrie durch Muskelschwäche.

Einfach erklärt:

Bei Glykogenspeicherkrankheiten werden die Muskeln langsam schwächer – auch die Muskeln zum Sprechen, Schlucken und Atmen. Logopädie hilft, diese Funktionen zu erhalten.

Logopädische Relevanz – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Häufigkeit sehr selten
Patient*innengruppe Säuglinge (infantil), Erwachsene (spät).
Bedeutung Seltene Erkrankung, aber logopädisch relevant.

Zugeordnete Diagnosegruppen – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.19: Nur SC gelistet.

Leitsymptomatik:

SCa

Wann verordnen:

Bei Schluck-/Trinkschwäche.

Begründung:

Dysphagie.

Quelle: Bei Kindern mit Stoffwechselerkrankungen häufig Sprachentwicklungsverzögerung. Nicht offiziell gelistet, klinisch aber relevant. Bei SP1-Bedarf besser spezifischen ICD für Sprachentwicklungsstörung (F80.x) als Zusatzcode verwenden.

Leitsymptomatik:

SP1b

Wann verordnen:

Bei infantiler Form.

Begründung:

Bei Kindern: Sprachentwicklung.

Evidenz-Klassifizierung:
Offiziell (HMK) Abgeleitet & verifiziert Praxisempfehlung Nicht offiziell Nicht geprüft

Grün = Direkt im offiziellen Heilmittelkatalog (G-BA). Blau = Aus offiziellen Quellen ableitbar. Orange = Klinisch sinnvolle Ergänzung.

Verordnung & Praxistipps – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Typische Erstverordnung – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Diagnosegruppe SC
Leitsymptomatik SCa
Behandlungseinheiten 10
Frequenz 1-2x wöchentlich
Therapiedauer 45 Min.

Tipps für Ärzt*innen – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

  • Langfristiger Heilmittelbedarf. SC + SP6 verordnen.

Tipps für Patient*innen & Angehörige – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

  • Logopädie begleitet die Erkrankung langfristig.

Extrabudgetärer Status – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

SC langfristiger_heilmittelbedarf

Langfristiger Heilmittelbedarf.

Therapieverlauf – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Therapiebeginn: Ab Diagnose

Setting: Ambulant

Therapieinhalte – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

  • Schlucktherapie/Füttertherapie
  • Atemkoordination
  • Dysarthrie-Therapie
  • UK bei schwerer Beeinträchtigung

Diagnostik – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Erstdiagnostik – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Test Zweck Zeitpunkt
Schluck- und Sprechdiagnostik Baseline Erstbefund

Verlaufsdiagnostik – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Test Zweck Zeitpunkt
Regelmäßig Progression Alle 3-6 Monate

Red Flags – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Zunehmende Atemschwäche + Schluckprobleme Pneumologie + FEES

Atemfunktion engmaschig überwachen.

Prognose – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Progressiv. Mit Enzymersatztherapie bessere Prognose.

Einflussfaktoren – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

  • Typ
  • Enzymersatztherapie

Häufige Fragen – E74.0 Glykogenspeicherkrankheiten

Was ist Morbus Pompe?

Eine erbliche Muskelerkrankung, bei der Glykogen in den Muskeln gespeichert wird und diese schwächt. Auch Schluck- und Sprechmuskeln können betroffen sein.

Quellen & weiterführende Links

Gepflegt und geprüft von Logopädie-Expert*innen von Logopädie Kosmos

Unser Fachteam: Logopäd*innen (Staatsexamen, B.Sc.), Patholinguist*innen (B.Sc., M.Sc.) und Akademische Sprachtherapeut*innen (B.Sc., M.A.) – mit langjähriger Erfahrung in Praxis, Klinik und Lehre. Alle Inhalte basieren auf der aktuellen Heilmittel-Richtlinie des G-BA sowie AWMF-Leitlinien und werden regelmäßig aktualisiert.

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Die hier enthaltenen medizinischen Informationen wurden sorgfältig recherchiert und orientieren sich an der aktuellen Heilmittel-Richtlinie des G-BA sowie an AWMF-Leitlinien. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche oder therapeutische Beratung. Die exakte Beurteilung hängt immer vom Einzelfall und dem klinischen Kontext ab. Prüfen Sie im Zweifel nochmals selbst anhand der offiziellen Quellen.

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es wird keine Haftung für Schäden übernommen, die durch die Nutzung dieser Informationen entstehen. Verbindliche Grundlage ist stets die aktuelle Heilmittel-Richtlinie des G-BA.