Logopädie Praxis Kosmos
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Verordnungsfähig

Offiziell im Heilmittelkatalog. Diagnosegruppe: SP6. Verordnung eindeutig.

KBV Diagnoseliste 2026 S.7: G71.3 als LHB mit SC/SP6.

G71.3 – Mitochondriale Myopathie

Auch gesucht unter: G71.3 Logopädie, Myopathie Logopädie

Multisystemerkrankung. PEO (progressive externe Ophthalmoplegie) kann Schlucken beeinträchtigen. MELAS/MERRF: auch ZNS betroffen → Aphasie möglich.

Logopädische Beschreibung – G71.3 Mitochondriale Myopathie

G71.3 (Mitochondriale Myopathie): Primäre Muskelerkrankung. Logopädisch: Dysarthrie (schlaff, durch Muskelschwäche), Dysphagie (Kau-/Schluckmuskeln betroffen, Aspirationsgefahr), Stimmschwäche, bei Kindern Sprachentwicklungsverzögerung. Multisystemerkrankung. PEO (progressive externe Ophthalmoplegie) kann Schlucken beeinträchtigen. MELAS/MERRF: auch ZNS betroffen → Aphasie möglich.

Typische Störungsbilder – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Dysarthrie SP6 im Verlauf

Schlaff, durch Muskelschwäche.

Dysphagie SC häufig im Verlauf

Kau-/Schluckmuskulatur betroffen.

Einfach erklärt:

Bei Muskelerkrankungen können auch Sprech- und Schluckmuskeln betroffen sein. Logopädie hilft, die Verständlichkeit und sichere Ernährung zu erhalten.

Logopädische Relevanz – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Häufigkeit selten
Patient*innengruppe Kinder und/oder Erwachsene.
Bedeutung Seltene Erkrankungen, aber langfristiger Bedarf.

Zugeordnete Diagnosegruppen – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.7

Leitsymptomatik:

SP6a

Wann verordnen:

Bei Sprechproblemen.

Begründung:

Dysarthrie.

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.7: Mit SC/SP6 als LHB.

Leitsymptomatik:

SCa

Wann verordnen:

Bei Schluckproblemen.

Begründung:

Dysphagie.

Evidenz-Klassifizierung:
Offiziell (HMK) Abgeleitet & verifiziert Praxisempfehlung Nicht offiziell Nicht geprüft

Grün = Direkt im offiziellen Heilmittelkatalog (G-BA). Blau = Aus offiziellen Quellen ableitbar. Orange = Klinisch sinnvolle Ergänzung.

Verordnung & Praxistipps – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Typische Erstverordnung – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Diagnosegruppe SP6
Leitsymptomatik SP6a
Behandlungseinheiten 10
Frequenz 1x wöchentlich
Therapiedauer 45 Min.

Tipps für Ärzt*innen – G71.3 Mitochondriale Myopathie

  • Langfristiger Heilmittelbedarf. SP6 + SC.

Tipps für Patient*innen & Angehörige – G71.3 Mitochondriale Myopathie

  • Logopädie begleitet die Erkrankung langfristig.

Extrabudgetärer Status – G71.3 Mitochondriale Myopathie

SP6 langfristiger_heilmittelbedarf

Langfristiger Heilmittelbedarf.

Therapieverlauf – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Therapiebeginn: Bei Symptomen

Setting: Ambulant

Therapieinhalte – G71.3 Mitochondriale Myopathie

  • Dysarthrie: Artikulation, Atemkoordination
  • Dysphagie: Kostanpassung, Schlucktechniken
  • UK bei schwerer Dysarthrie
  • Atemfunktion beachten

Diagnostik – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Erstdiagnostik – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Test Zweck Zeitpunkt
Dysarthrie + Schluckdiagnostik Baseline Erstbefund

Verlaufsdiagnostik – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Test Zweck Zeitpunkt
Re-Evaluation Progression Alle 6 Monate

Red Flags – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Gewichtsverlust/Kauschwäche Schluckdiagnostik

Dysphagie schleichend.

Prognose – G71.3 Mitochondriale Myopathie

Progressiv bei den meisten Formen. Multisystemerkrankung. PEO (progressive externe Ophthalmoplegie) kann Schlucken beeinträchtigen. MELAS/MERRF: auch ZNS betroffen → Aphasie möglich.

Einflussfaktoren – G71.3 Mitochondriale Myopathie

  • Typ
  • Verlauf

Quellen & weiterführende Links

Gepflegt und geprüft von Logopädie-Expert*innen von Logopädie Kosmos

Unser Fachteam: Logopäd*innen (Staatsexamen, B.Sc.), Patholinguist*innen (B.Sc., M.Sc.) und Akademische Sprachtherapeut*innen (B.Sc., M.A.) – mit langjähriger Erfahrung in Praxis, Klinik und Lehre. Alle Inhalte basieren auf der aktuellen Heilmittel-Richtlinie des G-BA sowie AWMF-Leitlinien und werden regelmäßig aktualisiert.

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Die hier enthaltenen medizinischen Informationen wurden sorgfältig recherchiert und orientieren sich an der aktuellen Heilmittel-Richtlinie des G-BA sowie an AWMF-Leitlinien. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche oder therapeutische Beratung. Die exakte Beurteilung hängt immer vom Einzelfall und dem klinischen Kontext ab. Prüfen Sie im Zweifel nochmals selbst anhand der offiziellen Quellen.

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es wird keine Haftung für Schäden übernommen, die durch die Nutzung dieser Informationen entstehen. Verbindliche Grundlage ist stets die aktuelle Heilmittel-Richtlinie des G-BA.