Logopädie Praxis Kosmos
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Verordnungsfähig

Offiziell im Heilmittelkatalog. Diagnosegruppe: SP5. Verordnung eindeutig.

KBV Diagnoseliste 2026 S.8-9: I63.4 als BVB, längstens 1 Jahr nach Akutereignis.

I63.4 – Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Auch gesucht unter: I63.4 Logopädie, Schlaganfall Logopädie, Hirninfarkt Aphasie, Schlaganfall Schluckstörung

Siehe I63.9 für umfassende Details. Häufigste Schlaganfallursache. A. cerebri media links = Aphasie.

Logopädische Beschreibung – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Ischämischer Hirninfarkt (I63.4). Logopädisch identisch mit I63.9. Häufigste Schlaganfallursache. A. cerebri media links = Aphasie. Für umfassende logopädische Beschreibung siehe I63.9.

Typische Störungsbilder – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Aphasie SP5 ca. 30% aller Schlaganfälle

Bei linkshemisphärischem Infarkt.

Dysarthrie SP6 häufig

Bei subkortikaler oder Hirnstamm-Beteiligung.

Dysphagie SC 37-78% in Akutphase

Schluckstörung, Aspirationsrisiko.

Sprechapraxie SP6 bei anteriorem Infarkt

Sprechplanung gestört, Suchverhalten bei Lautbildung.

Einfach erklärt:

Ein Schlaganfall durch Gefäßverschluss im Gehirn. Sprache, Sprechen und Schlucken können betroffen sein. Logopädie beginnt schon in der Klinik und begleitet die Erholung.

Logopädische Relevanz – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Häufigkeit sehr hoch
Patient*innengruppe Erwachsene.
Bedeutung Schlaganfall ist die häufigste Ursache für Aphasie und Dysphagie bei Erwachsenen.

Zugeordnete Diagnosegruppen – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.8-9

Leitsymptomatik:

SP5c

Wann verordnen:

Bei Aphasie.

Begründung:

Aphasie nach Schlaganfall.

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.8-9: Zerebrovaskuläre Erkrankungen mit SC/SP5/SP6/ST1 als BVB.

Leitsymptomatik:

SCa

Wann verordnen:

Bei Schluckstörung.

Begründung:

Dysphagie.

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.8-9

Leitsymptomatik:

SP6a

Wann verordnen:

Bei Sprechstörung.

Begründung:

Dysarthrie/Sprechapraxie.

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.8-9

Begründung:

KBV Diagnoseliste 2026 S.8-9

Evidenz-Klassifizierung:
Offiziell (HMK) Abgeleitet & verifiziert Praxisempfehlung Nicht offiziell Nicht geprüft

Grün = Direkt im offiziellen Heilmittelkatalog (G-BA). Blau = Aus offiziellen Quellen ableitbar. Orange = Klinisch sinnvolle Ergänzung.

Verordnung & Praxistipps – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Typische Erstverordnung – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Diagnosegruppe SP5
Leitsymptomatik SP5c
Behandlungseinheiten 10
Frequenz 2-3x wöchentlich
Therapiedauer 45-60 Min.

Häufige Verordnungsfehler – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

  • Siehe I63.9

Tipps für Ärzt*innen – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

  • Siehe I63.9.

Tipps für Patient*innen & Angehörige – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

  • Siehe I63.9.

Extrabudgetärer Status – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

SP5 langfristiger_heilmittelbedarf

Extrabudgetäre Verordnung möglich.

Therapieverlauf – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Therapiebeginn: Akutphase (Stroke Unit)

Setting: Akutklinik → Reha → ambulant

Therapieinhalte – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

  • Siehe I63.9

Diagnostik – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Erstdiagnostik – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Test Zweck Zeitpunkt
Siehe I63.9 Befunderhebung Akutphase

Verlaufsdiagnostik – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Test Zweck Zeitpunkt
Siehe I63.9 Fortschritt Regelmäßig

Red Flags – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Erneute neurologische Symptome Sofort Notarzt (112)

Re-Infarkt oder Blutungskomplikation.

Prognose – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Siehe I63.9. Beste Erholung in den ersten 3-6 Monaten, aber Fortschritte auch danach möglich.

Einflussfaktoren – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

  • Infarktgröße und -lokalisation
  • Alter
  • Therapieintensität
  • Begleiterkrankungen

Verwandte Codes – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Gleiche Diagnosegruppe – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Häufige Fragen – I63.4 Hirninfarkt durch Embolie zerebraler Arterien

Wie lange brauche ich nach Schlaganfall Logopädie?

Das ist individuell. Viele Patienten brauchen Monate bis Jahre. Die intensivste Phase sollte in den ersten 6 Monaten sein. Danach sind Fortschritte langsamer, aber weiterhin möglich.

Quellen & weiterführende Links

Gepflegt und geprüft von Logopädie-Expert*innen von Logopädie Kosmos

Unser Fachteam: Logopäd*innen (Staatsexamen, B.Sc.), Patholinguist*innen (B.Sc., M.Sc.) und Akademische Sprachtherapeut*innen (B.Sc., M.A.) – mit langjähriger Erfahrung in Praxis, Klinik und Lehre. Alle Inhalte basieren auf der aktuellen Heilmittel-Richtlinie des G-BA sowie AWMF-Leitlinien und werden regelmäßig aktualisiert.

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Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es wird keine Haftung für Schäden übernommen, die durch die Nutzung dieser Informationen entstehen. Verbindliche Grundlage ist stets die aktuelle Heilmittel-Richtlinie des G-BA.