Logopädie Praxis Kosmos
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Verordnungsfähig

Offiziell im Heilmittelkatalog. Diagnosegruppe: SP5. Verordnung eindeutig.

KBV Diagnoseliste 2026 S.10: T90.5 als LHB.

T90.5 – Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Auch gesucht unter: T90.5 Logopädie, SHT Folgen Logopädie, SHT Langzeit Logopädie

Chronische Phase. Teilhabe-orientiert. Langfristiger Heilmittelbedarf.

Logopädische Beschreibung – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

T90.5 ist der Folgezustandscode nach SHT (S06.3). Für die chronische/ambulante Phase. Logopädisch identisch mit S06.3, Fokus auf Teilhabe und Langzeitrehabilitation. Kognitive Kommunikationsstörung oft dominierend.

Typische Störungsbilder – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Siehe S06.3 SP5 wie S06.3

Kognitive Kommunikation, Dysarthrie, Dysphagie.

Einfach erklärt:

Dieser Code beschreibt die langfristigen Folgen nach einem Schädel-Hirn-Trauma. Logopädie hilft auch noch Monate bis Jahre danach.

Logopädische Relevanz – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Häufigkeit mittel
Patient*innengruppe Wie S06.3.
Bedeutung Ambulanter Folgecode.

Zugeordnete Diagnosegruppen – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.10

Leitsymptomatik:

SP5b

Wann verordnen:

Bei Kommunikationseinschränkung.

Begründung:

Kognitive Kommunikation.

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.10: T90.5 mit SC/SP5/SP6 als LHB.

Leitsymptomatik:

SCa

Wann verordnen:

Bei Schluckproblemen.

Begründung:

Dysphagie.

Quelle: KBV Diagnoseliste 2026 S.10

Leitsymptomatik:

SP6a

Wann verordnen:

Bei Dysarthrie.

Begründung:

Dysarthrie.

Quelle: Dysphonie nach SHT klinisch möglich. Nicht offiziell für T90.5 gelistet.

Begründung:

Dysphonie nach SHT klinisch möglich. Nicht offiziell für T90.5 gelistet.

Evidenz-Klassifizierung:
Offiziell (HMK) Abgeleitet & verifiziert Praxisempfehlung Nicht offiziell Nicht geprüft

Grün = Direkt im offiziellen Heilmittelkatalog (G-BA). Blau = Aus offiziellen Quellen ableitbar. Orange = Klinisch sinnvolle Ergänzung.

Verordnung & Praxistipps – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Typische Erstverordnung – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Diagnosegruppe SP5
Leitsymptomatik SP5b
Behandlungseinheiten 10
Frequenz 1-2x wöchentlich
Therapiedauer 60 Min.

Häufige Verordnungsfehler – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

  • 'Ist schon lange her' – auch Jahre nach SHT ist Logopädie sinnvoll

Tipps für Ärzt*innen – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

  • T90.5 für chronische Phase verwenden. Langfristiger Heilmittelbedarf.

Tipps für Patient*innen & Angehörige – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

  • Auch nach Jahren kann Logopädie helfen – besonders bei Kommunikationsproblemen im Alltag.

Extrabudgetärer Status – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

SP5 langfristiger_heilmittelbedarf

Langfristiger Heilmittelbedarf.

Therapieverlauf – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Therapiebeginn: Nahtlos nach Reha

Setting: Ambulant

Therapieinhalte – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

  • Siehe S06.3. Fokus: Alltagstransfer, Teilhabe, berufliche Reintegration.

Diagnostik – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Erstdiagnostik – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Test Zweck Zeitpunkt
Siehe S06.3 Status Übernahme

Verlaufsdiagnostik – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Test Zweck Zeitpunkt
Regelmäßig Fortschritte Alle 3-6 Monate

Red Flags – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Schleichende Verschlechterung Neurologie

Posttraumatischer Hydrozephalus?

Prognose – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Fortschritte auch Jahre nach SHT möglich.

Einflussfaktoren – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

  • Ursprungsschwere
  • Therapieintensität

Verwandte Codes – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Gleiche Diagnosegruppe – T90.5 Folgen einer intrakraniellen Verletzung

Akutphase

Quellen & weiterführende Links

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Unser Fachteam: Logopäd*innen (Staatsexamen, B.Sc.), Patholinguist*innen (B.Sc., M.Sc.) und Akademische Sprachtherapeut*innen (B.Sc., M.A.) – mit langjähriger Erfahrung in Praxis, Klinik und Lehre. Alle Inhalte basieren auf der aktuellen Heilmittel-Richtlinie des G-BA sowie AWMF-Leitlinien und werden regelmäßig aktualisiert.

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